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Erwartbare ökonomische Effekte durch den Ausbau der Betreuungsangebote für unter Dreijährige auf 750.000 Plätze bis 2013 in Deutschland.
Aus: Studie Deutsches Jugendinstitut e.V., München
Addiert man die einzelnen Faktoren an Mehreinnahmen, Einsparungen und Minder-Ausgaben auf Seiten des Staates, dann ergibt sich folgende Berechnung einer jahresbezogenen Positiv-Bilanz ab dem Jahre 2013:
1. Einnahmen und Entlastungen durch Ausbau des Betreuungsangebots
- Steuereinnahmen und Sozialabgaben durch zusätzliche Fachkräfte = € 843 Mio.
- Steuereinnahmen und Sozialabgaben durch zusätzliche Tagespflegepersonen = € 454 Mio.
- Steuereinnahmen und Sozialabgaben durch zusätzliche Beschäftigungseffekte auf Seiten der Eltern = € 1.163 Mio.
- Entlastungen bei staatlichen Transferleistungen = € 241 Mio.
Damit ergeben sich durch den Ausbau des Angebots auf die Zielgröße von 750.000 Kinderbetreuungsplätzen und die damit einhergehenden Beschäftigungseffekte ab 2013 erwartbare Mehreinnahmen und Minderausgaben in einer Höhe von jährlich zusammen 2,7 Mrd. Euro.
2. Minder-Ausgaben beim Kindergeld für unter 14-jährige bis 2013
Aufgrund sinkender Kinder-Zahlen für die Gruppe der unter 14-Jährigen kommen ab 2013 im Verhältnis zum Vergleichsjahr 2007 Minder-Ausgaben beim Kindergeld von 1,21 Mrd. Euro pro Jahr hinzu.
Zusammen ergeben sich dadurch ökonomische Positiv-Effekte im Umfang von insgesamt ca. 3,9 Mrd. Euro pro Jahr, denen nach Berechnungen des Bundesfamilienministeriums zusätzliche Ausbau-Kosten von jährlich etwa 3 Mrd. Euro pro Jahr gegenüber stehen. (Anmerkung: dies entspricht einer jährlichen Rendite von ca. 30 Prozent.)
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